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        <title>Perle - Artikel aus eigener Feder</title>
        <link>http://perle-3.mozellosite.com/artikel-aus-eigener-feder/</link>
        <description>Perle - Artikel aus eigener Feder</description>
                    <item>
                <title>Weniger Bürokratie? - Ganz einfach: Weniger Bürokraten, mehr Menschlichkeit!! - Kategorischer Imperativ!</title>
                <link>http://perle-3.mozellosite.com/artikel-aus-eigener-feder/params/post/4091693/weniger-burokratie---ganz-einfach-weniger-burokraten-mehr-menschlichkeit</link>
                <pubDate>Thu, 30 Jun 2022 08:07:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div class=&quot;moze-center&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;PERSPEKTIVE LEBEN&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class=&quot;moze-center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Weniger Bürokratie? - Ganz einfach: Weniger Bürokraten, mehr Menschlichkeit!!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;von Stefan Weinert&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wenn ich sagen würde, unsere Demokratie bräuchte eine &quot;Reform&quot;, dann wäre das zu kurz gegriffen. Es braucht mehr, als nur eine Reform, &amp;nbsp;wir müssen &quot;back to the roots&quot;, an die Wurzeln im lateinischen Verständnis von &quot;radikal&quot;. In der Tat hat unser Grundgesetz ethisch und demokratisch gesehen ganz hervorragende Aussagen, die aber leider entweder nur Sprechblasen sind, oder aber eben nicht für alle gelten. Wenn man und frau &amp;nbsp;genau hinschaut stellt man/frau aber fest, dass die &quot;Bundesrepublik Deutschland&quot; vor und auch nach der Wiedervereinigung, eine &quot;Monarchie im demokratischen Gewand&quot; (Wolf im Schafspelz) ist, denn - angefangen vom Bürgermeister und seinen Stadträten, bis zu den Ministerpräsidenten und den Landtagen und letztlich hinein bis in den Bundestag - (mit wohl absolut wenigen Ausnahmen) die von uns demokratisch Gewählten und sich demokratisch Gebenden, benehmen sich anschließend genauso, wie es die Monarchen tun: Sie herrschen, anstatt zu dienen; sie sind unnahbar, anstatt zum Anfassen; sie präsidieren und residieren, anstatt verlängerten Arm des Volkes zu sein und es in seinem &quot;Elend&quot; aufzusuchen. Sie sind Bürokraten und keine pragmatischen Humanisten. Würde ich eine Mail an unsere drei &amp;nbsp;(Ober)bürgermeister, Kreis-, Stadt- und Landräte, und weitere Politiker in Stadt, Land und Bund schreiben, was ich mir als Bürger in der deutschenfreiheitlichen Demokratie wünschen würde, sähe das so aus.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Ich wünsche mir sachbezogene und integre - statt Zweck gelenkte - Informationen, die nachprüfbar kommuniziert werden.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Ich wünsche mir, dass auf Propagierung von Wunschbildern, in denen Wahrheit und Phantasie vermischt werden, zu Gunsten des kritischen Vermögens/Kritikfähigkeit verzichtet wird.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Ich wünsche mir, dass auf gegen die Vernunft getroffene Entscheidungen, die zwar einen kurzfristigen Erfolg verheißen, doch aber lang wirkende Schäden mit sich bringen, gänzlich verzichtet wird.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Ich wünsche mir, dass der Gedanke der &quot;Demokratie&quot;, mit all seinen Facetten und Auswirkungen, gegenüber den Gedanken des &quot;Image&quot;, der &quot;Macht&quot; und des &quot;Wahlerfolges&quot; spürbar im Vordergrund steht.&quot; &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Denn das Wort &quot;kratos&quot; = das Volk, erscheint bei jenen, an die diese Mail gewendet sein könnte, nur im Zusammenhang mit &quot;Bürokratie&quot; und &quot;Technokratie&quot;, nicht aber DEMOKRATIE. Insofern sind die folgenden &quot;Manifest-Aussagen&quot; zu verstehen, wenn ich schreibe, dass wir &quot;Kraten&quot; keine Büroklammern und Papierseiten oder Reihen von &quot;10010011101&quot; sind, sondern Gefühle, Bedürfnisse, Haut und Haar haben, dass &quot;wir sie erwählt haben - und nicht &quot;Gott&quot; sie erwählt&quot; hat. Aber sie spielen &quot;Gott und Volk&quot; mit uns, anstatt sich ihrer &quot;Verantwortung vor Gott&quot; (siehe die Präambel im Grundgesetz)bewusst zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Wir Bürgerinnen und Bürger, die in Deutschland leben,&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;sind keine Verwaltungsobjekte. Wir bestehen nicht aus Papier, einer Heftvorrichtung, ein paar Büroklammern und einem Pappdeckel, auf dessen Rücken „Leitz“ gedruckt ist; und wir bestehen auch nicht aus endlosen Zahlenreihen, in denen sich Nullen und Einser gefühllos die Hand geben und über den Bildschirm huschen. Wir sind Individuen und bestehen aus Haut und Haar. Wir können lieben und hassen, lachen und weinen, unterstützen und Hilfe versagen, wir empfinden Schmerz und Trauer, wir gewinnen und wir verlieren, wir hoffen und sind enttäusch, wir haben Hunger und Durst. Wir haben eine Seele, und auf unserer Stirn steht das Wort „Mensch“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Deshalb:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Egal von welchem Kontinent; egal welcher Ethnie, welcher Sprache, welcher Hautfarbe, welcher Religion, sexuellen Ausrichtung und Weltanschauuung: wir sind Menschen. - Egal welchen sozialen Ursprungs und welchen sozialen Standes: wir sind Menschen. - Ob Kind, Jugendlicher, Erwachsener:&amp;nbsp; wir sind Menschen! - Ob Frau oder Mann oder Drittes Geschlecht, ob Vater oder Mutter, ob Heterosexuelle, Schwule oder Lesben oder nichts von alle dem: wir sind Menschen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Wir&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot; float: none;&quot;&gt;&lt;b&gt;Bürgerinnen und Bürger, die in Deutschland leben&lt;/b&gt;,&lt;/span&gt;

&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;brauchen keine Verordnungen, Erlasse und Gesetze toter&amp;nbsp; Buchstaben, die zwar juristisch ausgefeilt und aneinander gereiht unwiderlegbar scheinen, aber mit Moral und Ethik, mit Verantwortung und Solidarität nichts gemein haben. Sie wurden mit industrieller Tinte fixiert, um zu zeigen, wer „Herr im Hause ist“, keinesfalls aber wurden sie mit Herzblut&amp;nbsp; geschrieben und gedruckt, um die Freiheit des Einzelnen zu fördern. Gerade im Bereich des Themas &quot;Klimaschutz&quot; ist dies deutlich zu erkennen, klaffen Verlautbarungen und Taten doch so weit auseinander, dass eher die Hölle zufriert, als dass der Temperaturanstieg um 0,1 Grad zurückgeht, oder zumindest aufgehalten wird.&amp;nbsp;Noch genießbare Lebensmittel werden weggeworfen und ihre Retter müssen sich vor dem Kadi verantworten. Hochgeborene und &quot;Daxe&quot; schlemmen Kaviar, während andere gnädig zur &quot;Tafel&quot; geladen werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Wir
&lt;span style=&quot; float: none;&quot;&gt; Bürgerinnen und Bürger, die in Deutschland leben,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;

&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;sind womöglich Idealisten oder Realisten oder Humanisten, oder auch alles zusammen. Keinesfalls aber heißen wir Ideologen, die ihre rassistischen, religiösen, gesellschaftlichen und politischen - gut, sei es rechts oder links - oder die Ziele und Ideen auf militante, menschenverachtende und radikale Weise um- und durchsetzen wollen. Genau das lehnen wir strikt ab, vermissen aber ein radikales Durchgreifen des Staates diesen Zeitgenossen gegenüber.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Wir
&lt;span style=&quot; float: none;&quot;&gt; Bürgerinnen und Bürger, die in Deutschland leben,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;

&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;sind Kinder liebende und Kinder schützende Menschen. Mit Bürgerinnen und Bürgern, die Babys, Kleinkinder und Kinder sexuell, körperlich und seelisch missbrauchen und ausnutzen und schädigen, haben wir nichts gemein. Für diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit,&amp;nbsp; fordern wir eine wesentlich schärfere&amp;nbsp; Strafgesetzgebung (analog zu Totschlag und Mord). DITO - siehe zuvor!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wir
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot; float: none;&quot; class=&quot;moze-huge&quot;&gt; Bürgerinnen und Bürger, die in Deutschland leben,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;

&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;wollen keine „Standardisierung des Lebens“ durch mechanische und elektronische Maschinen, durch Pauschalisierungen, &amp;nbsp;Anwendung des „Gießkannenprinzips“ und durch die Verabreichung von „Pillen“ aus der Verwaltungsapotheke. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Die&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Technisierung, die Globalisierung und die Digitalisierung  &quot;versprechen&quot; uns einen höheren „Lebensstandard“, der sich niederschlägt in weniger anstrengende&amp;nbsp; körperliche Arbeit, weniger Übernahme von Verantwortung, und einer besseren (Qualität) und längeren (Quantität) Lebenserwartung. Sie tragen aber auch dazu bei, dass der Mensch als soziales Wesen mehr und mehr abstumpft und vereinsamt,&amp;nbsp; seine&amp;nbsp; emotionalen (EQ) und&amp;nbsp; kognitiven Fähigkeiten (IQ) sich mindern, die &quot;Bereicherung&quot; der einen, &quot;Ausbeutung&quot; der anderen zur Folge hat und sich die „Schere der Lebensqualitäten“ in unserem Land und weltweit bis hin zum Anschlag öffnet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Wir
&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Bürgerinnen und Bürger, die in Deutschland leben,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;

&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;wollen also keinen &quot;Turm&quot; gebaut bekommen und uns auch nicht am Bau&amp;nbsp; eines &quot;Turmes&quot; beteiligen, der uns bis an den „Himmel“ bringt, sondern wir benötigen ein würdiges „Dach über dem Kopf“, das uns Trockenheit, Wärme und&amp;nbsp; Geborgenheit garantiert. -&amp;nbsp; Wir wollen nicht &quot;Brot und Spiele&quot;, die uns angesichts der Omnipotenz, leeren Versprechungen, Arroganz, Ignoranz und Kleptokratie&amp;nbsp; „der Obrigkeit“ betäuben, bestechen, korrumpieren und zum Schweigen bringen, sondern wir benötigen Nahrung für die Seele, Mitempfinden mit dem, was uns wirklich bewegt und wir wollen ernstlich und gehört und verstanden werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;vergleiche:&amp;nbsp;
&lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/deutsche-bundestag-ravensburger-manifest-der-menschlichkeit-2019&quot;&gt;RAVENSBURGER MANIFEST DER MENSCHLICHKEIT - 2019 ·&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>CORONA-BRUCH --- Ein wahre Begebenheit</title>
                <link>http://perle-3.mozellosite.com/artikel-aus-eigener-feder/params/post/4084223/corona-bruch-----ein-wahre-begebenheit-aus-meinem-leben</link>
                <pubDate>Sat, 18 Jun 2022 06:03:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;PERSPEKTIVE LEBEN&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;CORONA-BRUCH --- Ein wahre Begebenheit&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Mitte Juni 2022&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;i&gt;Lieber Freund!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Bei unserer letzten Begegnung vor wenigen Tagen - du konntest oder wolltest mir diesmal nicht aus dem Weg gehen - habe ich dir im Laufe des Gespräches viermal die Hand zu einem Versöhnungsversuch entgegengestreckt. Jedes Mal hast du sie ausgeschlagen, dreimal mit Worten und einmal mit Schweigen. Unsere einst gute Freundschaft ist an unserer verschiedenen Meinung zu Corona, Impfung und allem, was dazu gehört, zerbrochen. Ich konnte deine Meinung zu Corona (bis heute) nicht vertreten und umgekehrt, (bis heute) du die meinige nicht. Das gehört eigentlich zur Demokratie, dass man/frau damit leben kann und muss, es sei denn, es wird auf der einen Seite faschistisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wie gesagt, ich habe dir in der vergangenen Woche angeboten, dass wir gemeinsam einen Kaffee trinken, habe dir erklärt, dass grundverschiedene Meinungen zur Demokratie gehören, dass ich dich aber deswegen als Person nicht ablehne. Dreimal hast du einen Versöhnungsversuch verbal ausgeschlagen. Bei meinem letzten Versuch hast du dich einfach wortlos abgewendet. Wir beide sind in den vergangenen Jahren in Sachen Corona nicht gerade sanft (wohl vor allem&lt;i&gt; ich&lt;/i&gt;) miteinander umgegangen, doch wir waren mal dicke Freunde. Daran habe ich mich erinnert und meine ausgestreckte Hand ist eigentlich auch mein Eingeständnis, dass ich Fehler dir gegenüber gemacht habe.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Den größten Vorwurf, den du mir machst, ist die Tatsache, dass ich &quot;die Frau mit dem gelben Stern&quot; angezeigt habe, &quot;ohne dass Du (also ich) mit ihr geredet hast, warum sie den Stern trägt&quot;. Das war im Dezember 2021 im Rahmen einer &quot;Querdenker-Demo&quot; in unserer Stadt. Dort trug tatsächlich eine Dame mittleren Alters einen gelben Davidstern mit der Aufschrift &quot;Ungeimpft&quot;. Ich aber ging auf sie zu und verwickelte sie in ein Gespräch. Dreimal erklärte ich ihr, dass das Tragen&amp;nbsp; dieses Zeichens des Holocaust im Rahmen einer solchen Demo strafbar ist und bat sie, den Stern abzunehmen. Natürlich erklärte sie mir, warum sie den Stern trägt, worauf ich ihr diesen &quot;Vergleich&quot; als strafbare Handlung erläuterte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Statt aber den Stern abzunehmen, fing sie an, mich mit &quot;so eine Sauerei&quot; und anderen Worten zu beschimpfen, wobei einige Umstehende in die Beschimpfung gegen mich mit einstiegen. Eine Person verfolgte mich dabei sogar über den Marktplatz. - Da also die Dame den Stern nicht abnahm und auch völlig uneinsichtig war, habe ich sie bei der flankierende Polizei angezeigt. Dieses mein Vorgehen hatte ich dir vor wenigen Tagen so auch rückgemeldet.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;In einem anderen Gespräch vor einem halben Jahr zwischen uns beiden, (solange haben wir nicht mehr miteinander geredet) hattest du mir unterstellt, ich wäre an jenem Tag im Dezember 2021 gezielt auf dem Marktplatz gewesen, um &quot;Jagd&quot; auf solche Leute wie die Sternträgerin und Ähnliche zu machen. Ich hatte dir damals erklärt, dass ich auf der Suche nach meinem Fotografen (für meinen Internet-Blog) war, und dabei auf jene Dame gestoßen bin. Gerechnet mit so einer Aktion hatte ich keinesfalls. Ich war ursprünglich auch aus ganz anderen Gründen in der Stadt. Mir hatte nämlich ein Bekannter erzählt, es würde sich um eine Demo gegen das Krankenhaus handeln, was dann aber nicht stimmte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Auch noch bei unserer letzten Begegnung hast du vehement das Tragen dieses gelben Sterns und jene Dame vor mir verteidigt - und mich dagegen aufs Schärfste für meine Strafanzeige verurteilt. Deswegen möchtest du - so meintest du in dem Gespräch - mit einer Person wie mir, die so etwas tut, nichts mehr zu tun haben, was du dann ja auch durch dein Abwenden und Schweigen bei meinem Abschied samt meinen guten Wünsche für dich, klar demonstriert hast. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Du hast aber auch gezeigt, - so sehe ich das - dass du kein wirkliches demokratisches Verständnis hast, was ich dir auch vor zwei Tagen so rückmeldete. Auch - und das möchte ich heute hiermit nachtragen - hast du kein Verständnis für das Soziale (Teilen) und das Humane (vergeben können) und bist völlig kritikunfähig. Ich habe im Laufe meines Lebens und vor allem in den vergangenen sieben Jahren hier in unserer gemeinsamen Stadt, sicher so manchen vor den Kopf gestoßen, und manches dabei war ungerecht, überzogen und/oder egoistisch von mir. Aber ich habe immer die darauf folgende Kritik - wenn sie denn kam, und mir nach langem Nachdenken als berechtigt erschien, &lt;i&gt;was oft der Fall war&lt;/i&gt; - angehört bzw. gelesen und auch angenommen bis hin, dass ich mich - sogar öffentlich, wenn&#039;s sein musste - entschuldigt habe.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wie gesagt (siehe oben), gehört das &quot;verschiedener Meinung sein&quot; zur Demokratie dazu, es sei denn, es wird faschistisch (also undemokratisch und inhuman). Was soll ich nun von dir halten? Bist du noch ein Demokrat? Wenn nicht, ist es dann falsch von mir, dir die Hand entgegen zu strecken und damit gegen meine eigenen Prinzipien zu verstoßen? Bei aller Meinungsverschiedenheit - beim&amp;nbsp; Tragen von bestimmten Symbolen oder Äußerungen, gibt es eine klare &quot;rote Linie&quot; und ich möchte verstehen, warum du, ausgerechnet du, mein ehemaliger Kumpel, diese Grenzüberschreitung befürwortest!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Mit den besten Grüßen und ein schönes Wochenende, dein Freund.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>KULTUR versus NATUR –  Wenn die Zivilisation der Barbarei weicht</title>
                <link>http://perle-3.mozellosite.com/artikel-aus-eigener-feder/params/post/4080031/kultur-versus-natur-wenn-die-zivilisation-der-barbarei-weicht</link>
                <pubDate>Sun, 12 Jun 2022 11:24:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p class=&quot;moze-center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;PERSPEKTIVE LEBEN&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;KULTUR versus NATUR – „Wer ist EIGENTLICH HERR IM HAUSE“?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Wenn die Zivilisation der Barbarei weicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-center&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Von Stefan Weinert&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-center&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Kultur (von lateinisch cultura = ‚Bearbeitung‘, ‚Pflege‘, ‚Ackerbau‘) bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch aus den naturlichen Dingen selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Cecil Helman (+ 2009) bezeichnete mit &quot;Kultur&quot; einen engeren Begriff, nämlich ein System von Regeln und Gewohnheiten, die das Zusammenleben und Verhalten der Menschen leiten. Beides ist wohl zu beachten, wobei Letzteres ein gefährliches Spiel ist.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Das Wort „Kultur“ ist eine Eindeutschung des lateinischen Wortes &quot;cultura&quot;, das eine Ableitung von lateinisch &quot;colere&quot; = „pflegen, urbar machen, ausbilden“ ist. Denselben Ursprung haben die Bezeichnungen Kolonie und Kult. „Kultur“ ist in der deutschen Sprache seit Ende des 17. Jahrhunderts belegt und bezeichnet hier von Anfang an sowohl die Bodenbewirtschaftung als auch die „Pflege der geistigen Güter“. Heute ist der landwirtschaftliche Bezug des Begriffs nur noch in Wendungen wie Kulturland für Ackerland oder Kultivierung für urbar Machung verbreitet; in der Biologie werden auch verwandte Bedeutungen wie Zell- und Bakterienkulturen benutzt. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Im 20. Jahrhundert wird &quot;kulturell&quot; als Adjektiv gebräuchlich, jedoch mit deutlich geistigem Schwerpunkt. Die Wortherkunft des lateinischen Wortes colere leitet sich ab von der indogermanischen Wurzel kuel- für „[sich] drehen, wenden“, so dass die ursprüngliche Bedeutung wohl im Sinne von „emsig beschäftigt sein“ zu suchen ist.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Die Kultur ist ihrem Wesen nach etwas&amp;nbsp; Zweifaches. Sie verwirklicht sich in der Herrschaft der Vernunft über die Naturkräfte und in der Herrschaft der Vernunft über die menschlichen Gesinnungen. (A. Schweizer) Der französische &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturphilosophie&quot; title=&quot;Kulturphilosophie&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Kulturphilosoph&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt; Claude Lévi-Strauss verglich das Konzept der Sprache mit der Kultur: Die Kultur verhalte sich wie die Sprache: Nur ein Außenstehender könne die ihr zugrunde liegenden Regeln und Strukturen erkennen und interpretieren.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Für Kant bedeutet Kultur = Zivilisation mit der Bedeutung, dass sich die Menschen zwar zu einem artigen Miteinander erziehen und ihren Alltag bequem und praktisch einzurichten wissen und dass sie vielleicht durch Wissenschaft und Technik Fahrzeuge, Krankenhäuser und Kühlschränke hervorbringen. All dies reiche jedoch noch nicht dafür, dass sie „Kultur haben“, wenngleich es der Kultur dienen könnte. Denn als Bedingung für Kultur gilt für Kant die „Idee der Moralität“ (der kategorische Imperativ), d. h., dass die Menschen ihre Handlungen bewusst auf an sich gute Zwecke einrichten.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Ausgehend von dem, was Helman (siehe oben) sagt, kann die Kultur eines Volkes auch geheuchelt oder gar verdreht = pervertiert sein. Denn zur Kultur, wie sie Kant, Schweizer und andere definieren, gehört auch das sich Hineinfühlen in den anderen, den Mitmenschen. Und es gehört das ganz individuelle Gewissen dazu. Wenn allerdings das kritische und hinterfragende Gewissen soweit ausgeschaltet wird, dass es angesichts der Not des anderen, oder gar Gräueltaten dem anderen gegenüber schweigt, dann ist der kultivierte Garten der Vernunft des Einzelnen zur kollektiven Barbarei geworden. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Wenn dann noch die &quot;anderen&quot; mit Bezeichnungen wie .„Ratten“ und „Ungeziefer“ (1933 – 45), oder „Halbaffen vom Maghreb“ und „Sozialschmarotzer“ &amp;nbsp;und „Entsorgung“ (2015 – 2017) entmenschlicht werden, werden auch die, die sie bekämpfen, zu Tieren. Tiere aber kennen nur Triebe und Instinkte, von denen sie „fremd gesteuert“ werden, um am Leben zu bleiben, und die deshalb über sie herrschen. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Auch der evolutionäre Mensch kennt Triebe. Wird aber der beim Tier vorhandene Instinkt beim Menschen nicht durch Moral, Ethik, Empathie und Vernunft ersetzt, dann kommt es zu einem unkontrollierten Triebüberschuss, der die Zivilisation im Mikro- und Makrokosmos zerstören wird.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-blockquote moze-gigantic&quot; style=&quot;position: relative;&quot;&gt;&lt;b&gt;„Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.“ Ovid, Rom&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-blockquote moze-gigantic&quot; style=&quot;position: relative;&quot;&gt;&lt;b&gt;„Wehre den Anfängen! Zu spät wird die Medizin bereitet, wenn die Übel durch langes Zögern erstarkt sind.“ – Ovid, Rom&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                <title>VON LÜGEN UND HALBWAHRHEITEN</title>
                <link>http://perle-3.mozellosite.com/artikel-aus-eigener-feder/params/post/4079191/von-lugen-und-halbwahrheiten</link>
                <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 17:31:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;PERSPEKTIVE LEBEN&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Von Lügen und Halbwahrheiten &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Stefan Weinert (c) 2020&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Unvollständige Wahrheiten oder Halbwahrheiten sind die bekannteste Strategie, die wir fast in jedem Lebensbereich antreffen, besonders in der Politik. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie erschütternd es ist, festzustellen, dass man von anderen belogen worden ist. Von Kindesbeinen an wurde uns beigebracht, immer die Wahrheit (griech. = das Unverborgene) zu sagen, also das, was wir tatsächlich gesagt, getan und gehört haben (wobei die Katholische Kirche noch einen Schritt weiter geht, in dem sie fordert: ... und was wir gedacht haben). Und wir tun es anfangs auch. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Doch nach und nach - so zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr - fällt uns auf, dass es für uns Vorteile haben kann, wenn wir zur Lüge greifen, oder besser noch, wenn wir nur die &quot;Hälfte&quot; der Wahrheit preisgeben. Denn die reine und direkte Lüge - auch das haben wir erfahren - hat langfristig verheerende Folgen für uns. Mit jenen Halbwahrheiten aber versuchen wir, die negativen Konsequenzen einer ganzen Lüge zu vermeiden. &lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wenn man die ersten Seiten des Buches über &quot;Die Entwicklung des Individuums Mensch und der Menschheit selbst&quot; - genannt auch &quot;Die Bibel&quot; - psychoanalytisch liest und versteht, findet man genau das wieder. Vor allem in den Kapiteln 1 - 11 der Genesis (1. Buch Moses). Denn das, was dort zu lesen und vor cirka 2.700 Jahren aufgeschrieben worden ist, hat nichts mit &quot;Frömmeln, Weihrauch, Kreationismus und Grimms Märchen&quot; zu tun, sondern es ist leider die &quot;nackte&quot; Wahrheit, die uns dann auch zur dann bekleideten &quot;Halbwahrheit&quot; führt.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Die Mythologie (Mythos) erzählt folgende uns sehr bekannte Begebenheit. Adam (hebräisch = Mensch) und Eva (= Mutter der Lebenden) sind nackt, sie haben voreinander nichts zu verbergen, zu vertuschen und zu verheimlichen. Tiefstes Vertrauen, ungebremste Liebe. Eben das Paradies. Sie haben die absolute Freiheit in allen Dingen - bis auf den einen Punkt: Gott (in der Entwicklungsgeschichte des Individuums Mensch = die Mutter) hat verboten, vom Baum der &quot;Erkenntnis über Gut und Böse&quot; zu essen, denn sonst würden sie sterben. Das stellt sich später tatsächlich als &quot;wahr&quot; gesprochen heraus, nur unterschlägt selbst &quot;Gott&quot; den anderen Teil einer &quot;Wahrheit&quot;, den wiederum später die &quot;Schlange&quot; als ihre Halbwahrheit präsentiert. Sie sagt nämlich zu Eva: Auf keinen Fall werdet ihr sterben. Und Gott hat euch etwas Wesentliches verheimlicht. Wenn ihr nämlich von den Früchten dieses Baumes (orale Phase) esst, werdet ihr selbst wie Gott sein, indem ihr nämlich erkennen könnt, was gut und was böse ist (was bisher nicht der Fall war!).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;So sein wie Gott! Unantastbar! Allmächtig! Unsterblich! Schöpfer und Vernichter! Ein Traum des Homo Sapiens seit der Antike und oft von ihm propagiert. Am Schluss dieser Erzählung bestätigt &quot;Gott&quot; übrigens, dass der Mensch &quot;einer von uns (Plural) geworden ist&quot;. Und bevor jetzt der Mensch auch noch vom &quot;Baum des ewigen Lebens&quot; (den gab es nämlich dort gleich nebenan) isst und auf ewig Gott gleich sein wird (auch das hat er verschwiegen), schmeißt Gott den Menschen für immer und ewig aus&amp;nbsp; dem &quot;Garten Eden.&quot; In der Entwicklung des individuellen Menschen (Ontogenese), ist dies die Loslösung von der Mutter (Ende der Dyade und Symbiose) und der Beginn der Phase hin zum eigenständigen und eigenverantwortlichen Leben als Individuum.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Erst jetzt kommt Gott mit der ganzen Wahrheit heraus. Das mag&#039; für den gläubigen Christen zwar eine blasphemische Behauptung sein, dass nämlich der Gott der Bibel mit Halbwahrheiten arbeitet um sich damit die Konkurrenz vom Leibe zu halten - und auch ich bin darüber erschrocken und etwas irritiert - aber so steht es nun mal geschrieben. Mit dieser allerdings wahren (im Sinne der Ontogenese) Berichterstattung beginnt übrigens die &quot;Schuldgeschichte&quot; des Menschen, von der seit nun 2.000 Jahren die Kirchen profitieren, mit ihr Geschäfte machen, Reichtümer anhäufen und von ihr leben. Geschäftsmodell &quot;Schuld&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Die Vertreibung aus dem Paradies, die für das eigene Leben absolut notwendige Loslösung von der Mutter und das Schuldempfinden des Menschen (seine Entstehung), sind untrennbar eins. Wer es nicht schafft, sich von der Mutter zu lösen und mit 30 Jahren immer noch den Wunsch hat, als Embryo in die Mutter zurückzukehren, gilt in unserer Gesellschaft als psychisch krank. Die Ursache dafür aber liegt weniger an dem Kind selbst, sondern an dessen Mutter, die ihr Kind nie losgelassen und stattdessen mit Fürsorge und &quot;Überliebe&quot; überschüttet hat. Die Folgen sind und/oder können sein: Psychosen, Depressionen und Manien, Angst- und Essstörungen sowie Persönlichkeitsstörungen und auch Drogen- und Alkoholsucht.&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Es ist also ein unbedingtes &quot;Muss&quot;, sich von der Mutter (vor allem emotional) zu lösen. Biblisch gesprochen: Das Essen von dem verbotenen Baum und die anschließende Vertreibung&amp;nbsp; durch Gott (Mutter) aus dem behüteten Garten (Symbiose und Dyade mit der Mutter, das Stillen an der Brust) müssen sich im Leben eines jeden Menschen vollziehen, damit er psychisch gesund und eigenständig sein eigenes Leben leben kann. Eben sich zu einem Individuum entwickeln kann. Das heißt aber auch, dass die &quot;Schlange&quot;, die wie alle anderen Tiere ein Geschöpf Gottes ist, im Leben eines jeden Menschen vorkommen muss.&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Bibeltreue Christen behaupten, das &quot;Böse&quot; sei durch Adams und Evas &quot;Sündenfall&quot; in diese Welt gekommen und laste seit dem auf uns allen. Doch auch das ist eine Halbwahrheit. Wie wir nämlich sehen, ist das von Gott geschaffene = zugelassene &quot;Böse&quot; bereits existent, bevor Eva von der verbotenen Frucht isst. Ontologisch gesprochen: In jedem von uns lauert das &quot;Böse&quot; seit unserer Zeugung in der Mutter, nämlich der Wunsch, irgendwann ein eigenständiges und selbst verantwortetes Leben führen zu können. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Psychologisch gesprochen: Auch das &quot;Böse&quot; gehört untrennbar zum Leben des einzelnen Menschen (Ontogenese) und der gesamten Menschheit (Phylogenese). Nur wer diesen Fakt akzeptiert, sich mit ihm auseinandersetzt und stehen bleibt, sich umdreht, und den Stier, der ihn verfolgt, küsst, anstatt zeitlebens vor ihm zu fliehen, wird &quot;von dem Bösen erlöst.&quot; Insofern haben die Kirchen Recht (die andere Seite der Halbwahrheit), dass es die &quot;Erbsünde&quot; gibt. Allerdings aber im Sinne des &quot;Urbösen&quot;, ohne dass ein Mensch sein nicht denkbar ist.&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Als Martin Luther vor 500 Jahren auf der Wartburg dabei war, das Alte und das Neue Testament in die Sprache des Volkes zu übersetzen, hat er das griechische Wort &quot;hamartia&quot; = &quot;Zielverfehlung&quot;, mit dem im Volk mehr geläufigen Wort &quot;Sund&quot; (woraus dann &quot;Sünde&quot; wurde, vgl. englisch: sin) übersetzt. Der &quot;Sund&quot; ist eine Meerenge zwischen Insel und Festland, der beide voneinander trennt, so wie eben Gott und Mensch voneinander getrennt sind, wenn das Ziel verfehlt wird. Das altnordische Wort &quot;sundr&quot; = &quot;trennen&quot;, das Luther und vielleicht auch das Volk gekannt haben, könnte ebenfalls Grund für diese Wortwahl in der Bibel bis heute (!) sein. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Es ist aber Gott, der etwas wieder gut zu machen hat. Es ist sein Verfehlen, dass das Böse [das sich schuldig fühlen, die Möglichkeit, Böses zu tun] Macht über den Menschen bekommen kann. Denn wer sich schuldig fühlt, tut Böses, denn er ist ja böse, sonst würde er sich nicht schuldig fühlen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Das soll nun keineswegs heißen, dass die Untaten des Menschen, angefangen bei dir und mir, bis hin zu Stalin und Hitler, &quot;Gott&quot; (Erziehung, Prägung, Vita, die anderen) zu zu schieben seien. Nein, dafür muss sich jeder letztlich selbst verantworten. Dafür sind wir nun mal Homo sapiens, mit der Möglichkeit der freien Entscheidung - und keine animalischen Wesen, die Instinkt gesteuert sind, und nicht anders können. Doch was ich sagen will, ist: In jedem von uns wohnt ein kleiner &quot;Hitler&quot;. Aber in jedem von uns wohnt auch ein &quot;Mahatma Gandhi&quot; ... &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Ich weiß, ich bin ein Ketzer, aber lieber dies, als mir als &quot;Geschöpf mit unendlichen Möglichkeiten&quot; meine eigenen Gedanken selbst zu verbieten, oder von anderen verbieten zu lassen.&amp;nbsp; Ja, wir können böse sein, schuldig werden, uns schuldig fühlen &amp;nbsp;- und es lässt sich nicht mehr rückgängig machen, egal, wer daran schuld ist und war; es sei denn, &quot;Gott&quot; vernichtet uns alle, und lässt diesmal keinen &quot;Noah&quot; (der auch im Koran erwähnt wird) überleben. Die Bibel meint, dass Gott die Geschichte durch Jesus von Nazareth umgekehrt hat: Damals bei der &quot;Sintflut&quot; überlebte Einer (Noah) und der Rest der Menschheit starb. Jetzt überlebt die Menschheit, weil &quot;Einer&quot; starb. Und dieser &quot;Eine&quot; muss bis heute immer wieder sterben: Es ist unser Ego!&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Doch zurück zu den &quot;Lügen und Halbwahrheiten.&quot; Welchen Anteil an ihnen hat hier die Schlange? Zunächst einmal - und dazu müssen wir zwei Schritte zurückgehen - serviert sie dem Menschen (hier: Eva) zwei deftige und direkte Lügen. Zum einen behauptet sie durch eine fiese Fangfrage, Gott habe dem Menschen verboten, von allen Bäumen des Gartens zu essen, was Eva verneint (und sie verteidigt Gott) und schon ist &quot;man/frau&quot; auf den Baum fokussiert, um den es eigentlich geht. Hinterlistiger und fieser geht es nicht. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Die zweite glatte Lüge ist: Ihr werdet nicht sterben, sondern das hat Gott sich nur ausgedacht, um euch auf Distanz zu halten. Und tatsächlich: Eva isst - und lebt weiter. Adam - vom Weibe verführt (in dieser Erzählung geht es auch um Sex), isst und lebt. Doch was die Schlange verschwiegen hat, sind diese zwei Dinge.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Zum einen wird sich der Mensch darüber bewusst, dass er nackt (hebräisch = dieselbe Wurzel wie beim Wort &quot;listig&quot;) und damit schuldig ist (Feigenblatt). Das sind das Ende von tiefem Vertrauen und bedingungsloser Liebe und der Beginn von Verschleierungen und Verheimlichungen zwischen den Menschen. Das hat die Schlange auch gewusst, aber verschwiegen. Zum anderen aber stirbt (muss sterben) der Mensch nun tatsächlich, wenn auch &quot;nur&quot; auf Raten. Indem ihn Gott hinaus in die schutzlose Welt &quot;jenseits von Eden&quot; vertreibt, in der andere Bedingungen vorherrschen, als im Paradies (persisch = geschützter Garten). Immerhin versorgt Gott die Menschen mit einem Fell (dazu müssen allerdings auch Tiere sterben). Und richtig. Adam wird nach 130 Jahren eines &quot;natürlichen Todes&#039;&#039; sterben, Eva ebenso, Kain tötet seinen Bruder und schließlich tötet Gott selbst die gesamte Menschheit bis auf die wenigen &quot;Boatpeople&quot; um Noah herum. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;Ich möchte diesen Essay mit einem weisen Satz abschließen, den ich vor ungefähr 30 Jahren gelesen habe und der mich seitdem begleitet. Ob ich mich immer an ihn gehalten habe, wage ich zu bezweifeln. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-huge moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;WAHRHEIT OHNE LIEBE, IST WIE EINE NADEL OHNE FADEN - SIE STICHT, ABER SIE VERBINDET NICHT!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
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                <title>SEIZE THE DAY</title>
                <link>http://perle-3.mozellosite.com/artikel-aus-eigener-feder/params/post/4076361/seize-the-day</link>
                <pubDate>Tue, 07 Jun 2022 08:13:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;PERSPEKTIVE &quot;LEBEN&quot;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;SEIZE THE DAY&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;von Stefan Weinert&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Kaum eine Redewendung ist heute so abgedroschen, wie die des &quot;Nutze den Tag&quot;, die der römische Dichter Horaz vor über 2.000 Jahren niederschrieb. CARPE DIEM heißt es im Lateinischen; jedoch die heute geläufige deutsche Übersetzungen „Nutze den Tag“ oder „Genieße den Tag“ treffen nicht ganz das, was im Original gemeint war. Schon die englische Übersetzung &quot;seize the day&quot; macht dies deutlich: ergreife den Tag. Denn im Kontext der horazischen Dichtung geht es genau darum. Der Mensch soll die Früchte und die Blumen des heutigen Tages - nicht die verwelkten von gestern, oder gar die ungewissen von Morgen -&amp;nbsp; pflücken und sich an ihnen erfreuen respektive sie genießen. Es geht um das sinnliche Erleben der aus der Natur wurzelnden Augenblicks, gepaart mit der Einstellung einer einfachen, genügsamen aber doch genießenden und lustvollen Lebensweise; wobei dies auch eine Anspielung auf die Lust der Sexualität ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Als sich 350 Jahre später das Christentum im Römischen Reich ausbreitet hatte, stand&amp;nbsp; Horaz mit seinem &quot;Carpe diem&quot; im schärfsten Kontrast mit der Sichtweise der römischen (!) Kirche. Wohlgemerkt: nicht mit der Lehre des Zimmermanns aus Nazareth.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&quot;Genieße den Tag&quot; hatte und hat noch immer im Jenseits orientierten Christentum, im Grunde keinen Platz. Das Bewusstsein der Endlichkeit ist – kirchlich (!) verstanden – das Wissen um die größere Bedeutung des jenseitigen Lebens. Die Orientierung am Genuss, die im carpe diem liegt, birgt also aus kirchlicher Sicht die Gefahr, dieses jenseitige Leben zu verspielen. Wenn man/frau aber beim Lesen biblischer Texte genau hinschaut (hier vor allem die vier Evangelien) ist zu erkennen, dass der historische Jesus das &quot;sowohl - als auch&quot; betont.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Nehmen wir einmal jene Hochzeit heute: (Heimatfest), auf der nach schon kräftigem Feiern und einer &quot;trunkenen&quot; Gesellschaft, der Wein (Bier) ausging. Der kirchliche (!) Jesus, den es in Wirklichkeit nie gab und auch nicht gibt, hätte gesagt: Gut so, genug ist genug, seht es als Zeichen Gottes. Doch der biblische (!!) Jeshua ben Joseph von Nazareth packt im Gegenteil noch &quot;einen&quot; (besser sechs) drauf. Denn er ließ genau sechs Steinkrüge, von denen jeder gut hundert Liter fasste, mit frischem Quellwasser bringen, und verwandelt sie kurzerhand in den besten Wein. So steht&#039;s geschrieben (Johannes, Kapitel 2, Vers 1 ff) --- Andererseits aber sagt jener selbige Jesus später auch: &quot;Glücklich (makarios) jene, die um der Gerechtigkeit Willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&quot;&amp;nbsp; (Matthäus, Kapitel 5 ab Vers 1)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Schauen wir uns einmal den Text, aus dem das CARPE DIEM stammt,&amp;nbsp; im Zusammenhang an. Er wurde 23 vor unserer Zeitrechnung (23. v.Chr.) verfasst:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&quot;Frage nicht (denn eine Antwort ist unmöglich), welches Ende die Götter mir, welches sie dir,&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Leukonoe, zugedacht haben, und versuche dich nicht an den babylonischen [Wahrsagerinnen mit ihren] Berechnungen!&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wie viel besser ist es doch, was immer kommen wird, zu ertragen!&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Ganz gleich, ob Jupiter dir noch weitere Winter zugeteilt hat oder ob dieser jetzt,&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;der gerade das Tyrrhenische Meer an widrige Klippen branden lässt, dein letzter ist,&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;sei nicht dumm, &lt;b&gt;filtere den Wein &lt;/b&gt;und verzichte auf jede weiter reichende Hoffnung!&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Noch während wir hier reden, ist uns bereits die missgünstige Zeit entflohen:&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Genieße den Tag (&lt;b&gt;carpe diem&lt;/b&gt;), und vertraue möglichst wenig auf den folgenden!&quot; - Carmen I,11&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Nimmt man alle drei Texte (die beiden biblischen und den von Horaz), dann geht es sehr wohl um &quot;Gott/Göttervertrauen&quot;, und um das genießende einfache Leben im &quot;Hier und Jetzt&quot;, ohne aber dabei die (soziale) &quot;Gerechtigkeit&quot; zu vergessen --- und bitte nicht auf Kosten anderer. Gerade Letzteres scheint mir entscheidend zu sein: &lt;b&gt;&lt;i&gt;C A R P E&amp;nbsp; &amp;nbsp;D I E M&amp;nbsp; !!&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;</description>
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                <title>PFINGSTEN</title>
                <link>http://perle-3.mozellosite.com/artikel-aus-eigener-feder/params/post/4075020/pfingsten</link>
                <pubDate>Sun, 05 Jun 2022 09:01:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div class=&quot;kvgmc6g5 cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql ii04i59q moze-left&quot; style=&quot;overflow-wrap: break-word;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;b&gt;PERSPEKTIVE LEBEN&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;-&amp;nbsp; PFINGSTEN&amp;nbsp; -&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle ii04i59q moze-left&quot; style=&quot;overflow-wrap: break-word;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;von (c) &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;nc684nl6 moze-huge&quot;&gt;Stefan Weinert&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;nc684nl6 moze-large&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle ii04i59q moze-left&quot; style=&quot;overflow-wrap: break-word;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Zu unserer Galaxie, die wir Milchstraße nennen und die nur eine von vielen Milliarden Galaxien [rund 250 Milliarden] im Universum ist, gehören mehrere hundert Milliarden von Sterne. Unsere Sonne und ihr System gehören auch dazu. Jeder dieser Sterne ist ebenfalls eine Sonne, die wiederum Planeten um sich kreisen lässt, von denen manche - wie der blaue Planet auf dem wir leben - einen oder meist mehrere Monde hat.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Unsere Sonne zieht im kleinen Orion-Arm ihre Bahn, etwa 27.000 Lichtjahre vom Zentrum der Galaxie entfernt. Erinnern wir uns. Das Licht legt in einer Sekunde 300.000 Kilometer zurück. Die Entfernung zwischen Helios (Sonne) und Terra (Erde) beträgt acht Lichtminuten. (Erde - Mond = 1 Lichtsekunde)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle ii04i59q moze-left&quot; style=&quot;overflow-wrap: break-word;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Nun dauert es etwa 225 Millionen Jahre, bis unsere Erde das Zentrum der Milchstraße einmal umrundet hat. Ein Stern (Sonne) mit dem Namen S2 ist da deutlich schneller unterwegs: Er braucht nur 16 Jahre für eine Tour um den galaktischen Kern. Das liegt daran, dass er in unmittelbarer Nähe des galaktischen Zentrums kreist. Dort liegt ein super massives schwarzes Loch. Es heißt Sagittarius A* und ist etwa vier Millionen Mal so massereich wie unsere Sonne. Unter anderem für den Nachweis seiner Existenz gab es vor ein paar Jahren den Physik-Nobelpreis.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-1946749.mozfiles.com/files/1946749/1002.jpg&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Mittlerweile sind sogar Sonnen bekannt, die dem schwarzen Loch im Herzen der Milchstraße noch ein wenig näher sind. Doch sie riskieren auf absehbare Zeit nicht, vom Galaktischen Kern verschluckt zu werden. Dafür müssten sie sich auf die Entfernung von etwa 16 Lichtminuten (doppelte Entfernung Sonne-Erde) nähern. Und darauf deutet derzeit nichts hin, die Bahnen gelten als stabil. Aber schwarze Löcher haben eine solch enorme Anziehungskraft, dass sogar das Licht von ihnen festgehalten wird und nicht aus ihnen entweichen kann. - Und da sind dann noch die Kometen (griech. kómä = Haupthaar, Mähne) die durch die Weiten ihrer Galaxie ihre Bahnen ziehen und - kommen sie einer der Sonnen zu nahe - einen sichtbaren &quot;Schweif&quot; hinter sich her ziehen. Ihre Bahnen sind so groß, dass der Menschen einen solchen &quot;Allschweifer&quot; - wenn überhaupt - nur einmal im Leben zu sehen bekommt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle ii04i59q moze-left&quot; style=&quot;overflow-wrap: break-word;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Ich versuche einmal,  dieses - in groben Strichen gezeichnete - Bild des Universums auf unsere Gesellschaft auf &quot;dich und mich&quot; zu übertragen. Alles ist in Bewegung: Nichts ist heute so, wie es gestern war - und auch morgen wird es eine neue, noch nie dagewesene Situation geben. Die gegenseitigen Einflüsse, die guten und die schlechten, das Kreisen umeinander und um sich selbst, die Expansion und die Gefahren aus den Weiten - all das finden wir in der menschlichen Gesellschaft wieder. Sicher scheint nur der Moment - und Zeit war schon vor Einstein immer nur relativ. Wer mit dem Licht reisen kann - so Einsteins Theorie - für den bleibt die Zeit stehen, für den gibt es nur die &quot;Ewigkeit&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle ii04i59q moze-left&quot; style=&quot;overflow-wrap: break-word;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Im Thomasevangelium, das es tatsächlich gibt, aber das es nie in die offizielle Bibel geschafft hat, heißt es an einer Stelle: &quot;Yeshua (Jesus) sagte: &#039;Elend ist der Körper, der von einem anderen Körper abhängt. Und elend ist die Seele, die von beiden abhängt [Von ihrem eigenen und dem Körper eines anderen].&#039; &quot;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle ii04i59q moze-left&quot; style=&quot;overflow-wrap: break-word;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wenn wir unseren Blick auf den kleinen (winzigen) Ausschnitt der Milchstraße,  unser Sonnensystems richten, und hier wiederum nur auf die Sonne &quot;Helios&quot;, den Planeten =&amp;nbsp;Wanderer, umherschweifen) &quot;Terra&quot; und seinen Trabanten &quot;Luna&quot;, erkennen wir sofort, was gemeint ist.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Luna kann nur leuchten, man kann auch sagen &quot;glänzen&quot;, in Er-SCHEIN-ung treten, sich bemerkbar machen, wenn er (der Mond) sich im Lichte der Sonne befindet und sich in ihm/in ihr wider-spiegeln kann. Ansonsten ist er schwarz - und obwohl präsent - doch unsichtbar, oder &quot;Weiß wie eine Wolke&quot; und kaum wahrnehmbar - am Himmel zu sehen. Solche Zeitgenossen in unserer Gesellschaft gibt es viele. Und wenn wir ehrlich sind, steckt ein solches &quot;Glänzen im Spiegel anderer&quot; in jedem von uns - mehr oder weniger. Und dass der Mond nicht in den Weiten des Universums verschwindet, hat er auch jemand anderem zu verdanken und keinesfalls sich selbst.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle ii04i59q moze-left&quot; style=&quot;overflow-wrap: break-word;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Doch dem &quot;blauen Planeten&quot; geht es da nicht viel besser. Ohne die Sonne (Helios war der Sonnengott der alten Griechen; bei den alten Ägyptern war es &quot;Ra&quot;), ohne ihr Licht und ihre Wärme, ohne den notwendigen Abstand von ihr, wäre sie &quot;tot&quot; wie der Mond und der Mars. Einzig die Sonne ist es (zumindest in unserem System), die unabhängig von anderen ist. Sie hat Licht und Wärme von Innen und aus sich selbst. Sie ist Quelle des Lebens nicht nur für sich selbst, sondern vor allem für andere.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Zwar ist der homo sapiens auch ein &quot;Wanderer, jemand der umherschweift&quot;, - wenn auch nicht mehr physisch und in dem Maße wie einst die Jäger und Sammler, so doch immer noch psychisch -, aber jeder von ihm ist aus Fleisch und Blut und hat Leben IN sich. Das heißt: Jeder von uns kann oder zumindest könnte eine Sonne sein. Ein Mensch, (hebr. = adam; dam = Blut; adama = Ackerboden) hat nicht nur Energie für sich selbst, sondern auch für seinen Nächsten, seinen Mitmenschen, für solche, die aufgrund ihrer Vita nur noch ein &quot;glimmender Docht&quot; sind. Jedenfalls potentiell. Es kommt nur darauf an, ob er/sie bereit ist, diese Energie auch abzugeben, oder ob er/sie äußerlich kalt bleibt und und die Kraft für sich behält mit der Folge, dass sie ihn letztlich innerlich verbrennen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle ii04i59q moze-left&quot; style=&quot;overflow-wrap: break-word;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Doch selbst der/die, der/die ein so erlöschendes Licht ist, oder schon kalt wie der Mond sollte wissen, dass er dennoch Einfluss auf die, die in &quot;voller Blüte stehen&quot; hat und haben kann. Ohne Luna keine &quot;Ebbe und Flut&quot;. Ohne Luna keine Stabilität der &quot;Erde&quot; in ihrer Umlaufbahn um die Sonne. Und ohne Luna keine &quot;Träume - in denen die Zeit scheint stehen zu bleiben - mit offenen Augen. Das sollten weder diese vielen &quot;Monde&quot; unter uns und vor allem die (noch) gesunden und vitalen &quot;Erden&quot; unserer Gesellschaft nicht vergessen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle ii04i59q moze-left&quot; style=&quot;overflow-wrap: break-word;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Und da gibt es dann auch noch die so genannten &quot;schwarzen Löcher&quot; inmitten unserer Gesellschaft. Alles muss sich um sie drehen. Was ihnen zu nahe kommt, verschlingen sie auf &quot;nimmer wiedersehen.&quot; Sie besitzen mehr Energie, als alle anderen zusammen. Sie sind losgelöst von Zeit und Raum. Sie existieren tatsächlich in einer völlig anderen Dimension. Ihre Macht und ihr Reichtum sind dermaßen stark, dermaßen &quot;energetisch energiegeladen aufgeladen&quot;, dass sie nicht mehr in der Lage sind, davon auch nur ein Partikel abzugeben. Sie halten sich für &quot;das Licht der Welt&quot; - und doch ist es in ihnen &quot;stockdunkel&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Nicht zu vergessen - die Kometen. Jene, die unser System verlassen und in den Weiten verschwinden, und doch irgendwann für eine gewisse Zeit wieder in unser Sichtfeld zurückkehren, um dann nach kurzer Zeit für weitere hundert Jahre oder mehr in die &quot;Unendlichkeit&quot; zurückzukehren. Als der Halleysche Komet (einer der hellsten Kometen) im Jahre 1911 am europäischen Nachthimmel erschien, sahen die damaligen Zeitgenossen in ihm eine Art &quot;Menetekel&quot; - ein Warnzeichen bezüglich eines zukünftigen großen Weltgeschehens. Drei Jahre später brach tatsächlich der 1. Weltkrieg aus, in dessen Kontext auch der Weltkrieg II. gesehen werden muss. 75 Jahre nach 1911 - im Jahre 1986 - erschien &quot;Halley&quot; wieder am europäischen Nachthimmel. Doch der westliche Mensch war inzwischen weit aufgeklärter als zu Kaisers Zeiten. Ich war damals 34 Jahre alt, und kann mich nicht daran erinnern, dass dieser Komet damals als ein &quot;Menetekel&quot; für die Welt verstanden wurde. Doch just drei Jahre später fiel die für die Ewigkeit gebaute Mauer, die Deutschland und Berlin getrennt hatte. Wenn das kein Weltereignis war ..!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql o9v6fnle ii04i59q moze-left&quot; style=&quot;overflow-wrap: break-word;&quot;&gt;&lt;div dir=&quot;auto&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Ob das Zufälle waren und sind, lasse ich mal dahingestellt sein. Aber &quot;Kometen&quot; in der Menschheitsgeschichte, ob in unseren Breitengraden, oder in Asien, Vorderasien, Afrika, Amerika ..., gab es immer wieder und wird es auch weiterhin geben. Aber sie tauchen eben sehr selten auf und sind auch selten. Ich denke dabei an die bekannten &quot;Kometen&quot;, wie Siddhartha Gautama, den Buddha, der 500 Jahre vor Jesus von Nazareth lebte; ich denke dabei an diesen Jeshua (Jesus) selbst, über dessen Geburtsstall ein &quot;Komet&quot; erschien, ich denke an Franz von Assisi, an Ibn Sina, an Mahatma  Gandhi, an Martin Luther King, an Nelson Mandela, an Mutter Theresa. Aber auch an jene, nicht so bekannten und sogar unbekannten &quot;Kometen&quot; der Zeitgeschichte und in unserer eigenen Vita. Ob Christ, Muslim, Buddhist oder Atheist - jeder kann es sein. Leider gibt es von ihnen aber viel zu wenig. So wenig, dass wir sie fast an zwei Händen abzählen können. Menschen, deren Vorbild bis in die Gegenwart leuchtet. Das aber muss nicht so bleiben ...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Man/frau muss sich nur entzünden lassen, begeistern lassen und den MUT haben, es nicht nur bei &quot;ich sollte&quot; oder &quot;ich müsste&quot; oder &quot;ich könnte&quot; belassen, sondern es TUN! Wer aber zufrieden ist mit seinem Trabantentum oder seiner Abhängigkeit von anderen, kann da lange auf &quot;Inspiration von Oben&quot; warten . . .&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>ANGST - FURCHT und SCHRECKEN  .  .  .</title>
                <link>http://perle-3.mozellosite.com/artikel-aus-eigener-feder/params/post/4069389/angst---furcht-und-schrecken---</link>
                <pubDate>Fri, 27 May 2022 11:32:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;PERSPEKTIVE LEBEN&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;von Stefan Weinert&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;


&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Der berühmte Autor und Lyriker Hermann
Hesse (1877 bis 1962) hatte sich angewöhnt, jeden Morgen vor Beginn seiner
Arbeit für eine halbe Stunde neue Wörter zu erfinden. Aber auch suchte er neue
Ausdrucksformen für Allerweltswörter wie zum Beispiel &quot;Baum&quot; -
&quot;Fenster&quot; - &quot;Tisch&quot; - &quot;Arbeit&quot; -
&quot;Liebe&quot; - &quot;Geld&quot; usw. Genau das machte seine Sprache nicht
nur interessant, sondern auch einzigartig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Heute sprechen wir da von so genannten
&quot;Synonymen&quot; (griech./deutsch = &quot;von gleichem Namen&quot;). Seit
Jahrzehnten gibt es ganze Buchreihen und &quot;DUDEN&quot; über Synonyme. Und
am PC (z.B. bei &quot;Word&quot; und anderen Schreibprogrammen) brauche ich nur
das Allerweltswort mit der rechten Maustaste anzuklicken und ich kann in der
Folge aus einem ganzen Katalog von Vorschlägen einen Begriff/Wort heraussuchen.
Nehmen wir mal das Wort &quot;Arbeit&quot;. Mein Schreibprogramm schlägt
mir da &quot;Strapaze, Plage, Schwierigkeit, Manuskript&quot; und andere
Begriffe vor: Nicht aber &quot;Tagewerk&quot; - &quot;Berufung&quot; -
&quot;Existenzgrundlage&quot; und &quot;Job&quot;. Also recht einseitig, die
elektronischen Vorschläge.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Nun gibt es aber auch Wörter, die im
Alltag auf der Straße - aber leider auch in den Medien - als Synonyme verwandt
werden, die aber de facto gar keine &quot;Namen von gleichem Namen&quot; sind.
Eklatantes Beispiel dafür ist der Begriff und das Wort &quot;Dilemma&quot;,
der/das oft für &quot;Notlage&quot; (Wohnungsnot), &quot;Schwierigkeiten&quot;
(leeres Auftragsbuch) oder &quot;Katastrophe&quot; (leere Kassen) benutzt wird.
Ein &quot;Dilemma&quot; aber ist etwas völlig anderes - und eben kein Synonym
für &quot;Versagen oder Defizit&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Vor 102 Jahren (1920) - der bisher
grausamste Krieg in der Menschheitsgeschichte &quot;rauchte&quot; noch am
Horizont der Zeit - publizierte der bis heute unübertroffenen Wiener
Psychologe, Psychiater und Psychoanalytiker Sigmund Freud (1856 bis 1939)
sein Werk &quot;Jenseits des Lustprinzips&quot;. Im Zusammenhang mit den
&quot;traumatischen Neurosen&quot; im Allgemeinen und den &quot;Kriegsneurosen&quot;
(1914 - 18) im Speziellen - ihrer Entstehung aber auch ihrer Abwendung - redet
Freud von den drei menschlichen Zuständen&amp;nbsp; SCHRECK - FURCHT - ANGST, fügt
aber im selben Satz explizit hinzu: &quot;werden mit Unrecht wie synonyme
Ausdrücke gebraucht; sie lassen sich [aber] in ihrer Beziehung zur GEFAHR gut
auseinanderhalten.&quot; (Seite 15)&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wenn ich nun testhalber bei
&quot;Word&quot; den Begriff FURCHT eingebe, erscheint an erster Stelle genau
das angebliche &quot;Synonym&quot; ANGST. Versuchen Sie es mal, es wird Ihnen
genauso gehen. Woran wir erkennen, dass unsere Sprache und damit auch unser
Verständnis für Wörter und Begriffe sehr ungenau, verschwommen und
oberflächlich (geworden) sind und Selberdenken angesagt ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wie gesagt veröffentlichte Freud sein
Buch zwei Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges. Heuer befinden wir uns nur
ein paar &quot;Waffenlieferungen der schweren Art&quot;, von dem Dritten
Weltkrieg, der auch der letzte sein könnte, entfernt. SCHRECK - FURCHT und
ANGST sind angesichts der GEFAHR allgegenwärtig. Was nun der Wiener Psychoanalytiker
darüber schreibt, ist sehr erhellend und hilfreich und wir finden es im Jahr
2022&amp;nbsp; unter uns wieder - je nachdem, wo wir leben und in welcher Art wir
persönlich von dem Ukrainekrieg betroffen sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&quot;ANGST bezeichnet einen gewissen
Zustand wie Erwartung der GEFAHR und Vorbereitung auf dieselbe - mag die
[Gefahr] auch eine unbekannte sein.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&quot;FURCHT verlangt [immer] ein
bestimmtes Objekt [[Atombombe]], vor dem man sich fürchtet.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&quot;SCHRECK aber benennt den Zustand,
in den man gerät, wenn man in GEFAHR kommt, ohne auf sie vorbereitet zu sein;
Schreck betont das Moment der Überraschung.&quot; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Dann meint Freud sehr
überraschend: &quot;Ich glaube nicht, dass die ANGST eine traumatische
Neurose erzeugen kann; an der Angst ist etwas, was gegen den SCHRECK und
also auch gegen die Schreckneurose schützt.&quot; Angst zu haben - so
meine Einschätzung - kann also durchaus GESUND sein. Ebenso, das
VORBEREITET-SEIN auf eine bestimmte oder auch unbestimmte Gefahr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Zu Letzterem gehören aber zwei
Dinge. a) Wir müssen den Realitäten ins Auge schauen, die
Wahrheiten akzeptieren und uns nicht in eine Traumwelt beamen. Das gilt nicht
nur für die derzeitige Krise, sondern ganz allgemein für alle unsere
Lebensbereiche. b) Zum Vorbereitet-Sein gehören aber auch die
dafür notwendigen Informationen von Außen. Keine Halb- oder Fehlinformationen,
Lügen oder gar Schweigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;





&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Kommunikation oder Projektion?</title>
                <link>http://perle-3.mozellosite.com/artikel-aus-eigener-feder/params/post/4069229/kommunikation-oder-projektion</link>
                <pubDate>Fri, 27 May 2022 07:38:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;PERSPEKTIVE &quot;LEBEN&quot;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Kommunikation oder Projektion?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;von Stefan Weinert&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wir Menschen leben davon, dass
wir uns mit unseren Mitmenschen (Plural) oder unserem Mitmenschen (Singular)
verbal austauschen können. Wem das Reden verboten ist, wird irgendwann
&quot;sterben&quot;. Manchmal reicht aber auch schon ein nonverbales &quot;Wort&quot;
= ein Lächeln, ein freundlicher Blick für den/die andere/n, damit diese/r den
Tag überstehen kann. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Im Folgenden geht der Focus auf
den verbalen Austausch - gemeint ist die Diskussion und/oder Diskurs - mit
einem (1) Gesprächspartner oder in einer kleineren Gruppe. Die Frage die mich
bewegt ist die: Handelt es sich bei einem solchen verbalen Austausch immer um
einen wirklichen Dialog, um einen Gedankenaustausch auf Augenhöhe, ein Gespräch
mit offenem Ausgang, oder sind es lediglich manchmal oder auch des Öfteren
eigentlich eher &quot;Projektionen&quot; des/der Einen auf den/die Gegenüber,
die hier zum Tragen kommen? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Bei den so genannten
&quot;Projektion&quot;, wie Sigmund Freud sie bereits vor 110 Jahren nannte -
geht es darum, dass der Kommunikationsteilnehmer A seine innerpsychische Schieflagen
auf sein Gegenüber, den Kommunikationsteilnehmer B überträgt. Dabei tut er/sie
es jedoch unbewusst, ansonsten er/sie ihre eigene &quot;Schuld&quot; ja
eingestehen würden. So aber reagieren sie sich an unschuldigen Opfern ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Das können durchaus auch
&quot;tote&quot; Objekte, die auf einmal zum Leben erweckt werden, sein, oder
auch Umstände, wie zum Beispiel das Wetter. Ein Rückfall in den Infantilismus
(blöder Tisch, an dem ich mich gestoßen habe; das alles liegt nur am blöden
Wetter ...). Dieser Abwehrmechanismus der Projektion wird entweder reflexartig
im Affekt angewendet (wenn man kritisiert und hinterfragt, also „angegriffen“
wird und das nicht ertragen kann), aber durchaus determiniert, weil dieser
Mechanismus bereits fester Bestandteil der Persönlichkeit und des Charakters
geworden ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Im letzteren Fall kann es dann
auch zur pathologischen Derealisierung kommen, bei der die Umwelt und die
eigene Person abnorm und verfremdet wahrgenommen werden (siehe auch Paranoia).
Als Adolf Hitler bei Kriegsbeginn am 1. September 1939 sagte: „Ab 5:45 Uhr wird
zurück geschossen,“ da hat er selbst und mit ihm ganz Deutschland geglaubt,
dass es tatsächlich die Polen waren, die die erste Salve abgegeben hatten.
Derealisation ist das &quot;Für wahr halten&quot; einer Tatsache, die nachgewiesen
keine ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wir erleben es auch schon fast
hautnah in unseren Tagen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, der die
&quot;Täter-Opfer-Rollen&quot; einfach umkehrt und seinen Eroberungskrieg
Richtung Dnjepr als Verteidigungsprojekt uminterpretiert.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wer seine psychischen Probleme,
seelischen Schmerzen oder psychischen Schieflagen auf eigentlich unschuldige
Objekte überträgt tut das nicht nur, um sein Gegenüber und/oder Gegenspieler
(wie gesagt unbewusst) so zu färben und zu entstellen, dass diese/r auf jeden
Fall schlechter abschneidet, als man/frau selbst. Da wäre zu oberflächlich. Bei
der Projektion geht es auch darum, seinen Selbstwert und sein Image zu
schützen, anstatt die intellektuelle Ich-Leistung von guten und seriösen
Argumenten aufzubringen. Bei der Projektion handelt es sich um ein früh-
infantiles Verhaltensmuster (Kindheits-Ich), das zum Zeitpunkt der Kindheit
noch normal ist. Bei einem eigentlich aus der Kindheit &quot;er-wachsenen&quot;
Individuum aber ist es ein Nachhinken im Reifungsprozess, und ist Zeichen von
Kritikunfähigkeit. Die Ausschaltung der kritischen Ich-Leistung (= Intelligenz)
ist nicht unbedingt mit Dummheit zu bezeichnen, sondern sie ist oft auch das
Ergebnis gesellschaftlichen Zwanges.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Bei der Projektion geht es um
das Verschieben der inneren Unlust, der inneren Disharmonie, des Schuldgefühls
und schuldig geworden Seins --- weg von sich auf eben andere (wenn es sein
muss, auch auf &quot;Gott&quot; [Adam und Eva]), um einer Strafe und vor allem,
einem Angriff von Innen zu entgehen. Alle sind schuld, nur &quot;ICH&quot;
nicht; alle haben versagt, nur &quot;EGO&quot; nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Das geht so durch die gesamte
Entwicklungszeit des Individuums (Ontogenese) und der gesamten
Menschheitsgeschichte (Phylogenese), die wohl auch diesbezüglich bis heute in
vielen Bereichen in den Kinderschuhen stecken geblieben ist, wenn
Gesellschaftsschichten, Parteien oder ganze Völker durch ihre führenden
Politiker die Schuld immer nur bei den anderen sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Doch was ist eigentlich der
tiefere Grund für die Entstehung von &quot;Projektionen&quot;, weg vom eigenen
ICH, hin auf andere Menschen oder Gegenstände, Zustände? Warum verschieben wir
homo sapiens unsere inneren Missstände nach Außen, so dass sie - aus der
eigenen Sicht - keinesfalls mehr die eigenen, sondern die des anderen sind? Wie
gesagt, projizieren wir nicht bewusst (siehe oben). Wer es bewusst tut, ist
bösartig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Sigmund Freud vergleicht an
dieser Stelle den Menschen mit einer Blase, die durch den Äther schwebt. Die
Blase ist nur deshalb eine solche, weil sie eine - zugegeben sehr
dünne - Haut hat, die sie zusammenhält. Diese Haut schützt aber auch das Innere
der Blase vor Angriffen, Bedrohungen und Schmerzhaftem von Außen. Jedenfalls so
gut, wie sie es kann. Dieses &quot;Innere&quot; ist die menschliche Seele,
besser gesagt, die komplizierte inneren psychosomatische Verflechtung
(psycho-somatisch). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Damit das Innere weitestgehend
von diesen äußeren Unannehmlichkeiten geschützt ist, verhärtet die dünne
Schale an manchen Stellen, stirbt ab zu Anorganischem &quot;Material&quot; und
wird damit scheinbar undurchdringlich. Somit wird der &quot;Reizschutz&quot;
der dünnen Haut erhöht und filtert das für das Innere Unerträgliche aus. Freud
schreibt dazu:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&quot;Gegen Außen gibt es
diesen Reizschutz - die ankommenden Erregungsgrößen werden nur in
verkleinertem Maßstab wirken; nach Innen zu [Anmerkung: was von Innen kommt]
ist der Reizschutz unmöglich, die Erregungen der tieferen Schichten setzen sich
direkt und in unveringenderem Maße auf das System fort, in dem gewisse
Charaktere ihres Ablaufs die Reihe der Lust-Unlustempfindungen erzeugen.&quot; (&quot;Jenseits
des Lustprinzips&quot;, Seite 34) &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Was also liegt näher, um diesen
inneren Angriffen zu entkommen, als sie nach &quot;von Außen kommend&quot; zu
verlegen, denn diese sind ja (siehe oben) &quot;abwehrbar&quot;. Dazu schreibt
der große Psychoanalytiker das Folgende:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&quot;Es wird sich die Neigung
ergeben, sie so zu behandeln, als ob sie nicht von Innen, sondern von Außen her
einwirken, um die Abwehrmittel des Reizschutzes gegen sie in Anwendung
bringen zu können. Das ist die Herkunft der Projektion, der eine so große Rolle
bei der Verursachung pathologischer Prozesse vorbehalten ist.&quot; (a.a.O.,
Seite 35) &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Das erkannt zu haben, macht das
infantile menschliche Wesen, zu einem menschlichen Individuum und zu einer
Persönlichkeit, die Eigenverantwortung übernimmt, die Kritik ertragen, sondieren
und ggfs. auch annehmen und umsetzen kann. Dann kann ein
gesunder Gedankenaustausch stattfinden, eine wohlüberlegte und respektvolle =
gesunde und reife Kommunikation auf Augenhöhe, mit einer gehörigen Portion von
Selbstkritik und Kritikfähigkeit - mit &quot;open end&quot;!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>HIMMELFAHRT - oder &quot;Himmelfahrtskommando&quot; ?</title>
                <link>http://perle-3.mozellosite.com/artikel-aus-eigener-feder/params/post/4068595/</link>
                <pubDate>Thu, 26 May 2022 09:56:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;PERSPEKTIVE &quot;LEBEN&quot;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;&quot;Himmelfahrt&quot; - oder &quot;Himmelfahrtskommando?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;von Stefan Weinert&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Heute, am 26. Mai 2022, feiert das christliche Abendland das Fest &quot;Himmelfahrt&quot;. Im Volksmund auch &quot;Vatertag&quot; genannt. Nun fällt &quot;Himmelfahrt&quot; aber nicht immer auf den 26. Mai. Im vergangenen Jahr war es der 12. Mai, und 2023 wird es (dann hoffentlich ohne Corona und ohne Krieg) der 18. Mai sein. Die christliche Welt feiert die &quot;Himmelfahrt Jesu&quot; immer 40 Tage nach Ostern, weil in dem alten Buch (der Bibel) steht, dass Jesus eben 40 Tage nach seiner Auferstehung &quot;in einer Wolke gen Himmel aufgenommen&quot; wurde. Das mit den &quot;40 Tagen&quot; ist jedoch kein Zufall und auch meist auch nie punktgenau gemeint.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Diese Zahl kommt in der Bibel und noch älteren Schriften der Antike sehr oft vor und zwar immer dann, wenn es um einen fest umrissenen und in sich geschlossenen Zeitraum geht, auf den etwas völlig Neues folgt. Vor allem bei den Themen Prüfung, Bewährung, Initiation ...&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Der Ursprung des Vierzig (40) -Tage-Rhythmus und der Symbolik liegt etwas weiter zurück, und zwar bei den alten Babylonien, wo eine Verbindung des 40-tägigen Verschwindens des Sternbildes der Plejaden hinter der Sonne mit Regen, Unwetter und Gefahren beobachtet wurde. Bei der Wiederkehr der Plejaden wurde als Zeichen der Freude ein Bündel aus vierzig Schilfrohren verbrannt. Im Ägypten der Pharaonen und im antiken Griechenland wurde das Erntedank-Kalendarium nach dem astrologischen Vierziger-Schema geplant. &lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Diese Symbolik wurde sowohl vom jüdischen Talmud, als auch vom christlichen Neuen Testament übernommen. 40 Tage und Nächte regnete es, als die Sintflut über die Menschheit hereinbrach. Moses war 40 Tage und Nächte auf dem Berg Sinai, wo er von Jahwe (Jehova) die zehn Gebote erhielt. Auf der Flucht aus Ägypten wanderte das Volk Israel 40 Jahre durch die Wüste, bis es an den Jordan gelang. Jesus begab sich für 40 Tage und Nächte in die Wüste, bevor er seine öffentliche Tätigkeit begann. Deshalb dauert die katholische Fastenzeit auch 40 Tage (Sonntage werden nicht mitgezählt). Die muslimische Fastenzeit &quot;Ramadan&quot; dagegen dauert &quot;nur&quot; 29 oder 30 Tage. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Interessant auch, dass 40 Jahre nach Gründung der DDR im Jahre 1949, die Mauern um sie herum 1989 fielen ... Vermutlich ein Zufall, oder? Immerhin fielen diese Mauern durch Gebete und nicht durch Gewehre.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Auch im Islam spielt die &quot;Vierzig&quot; eine Rolle. In Sure 46 Vers 15 wird das Alter von vierzig (40) Jahren als das Alter beschrieben, in dem der Mensch seine Vollkraft (asuddahu) erlangt und dankbar und reuevoll zu Gott umkehrt. Hieraus erklärt sich auch die Tradition, dass Mohammed im Alter von vierzig Jahren zum Propheten berufen wurde.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Volksmund in Süddeutschland behauptet, ein &quot;Schwabe&quot; (m) würde erst mit 40 Jahren weise, während es die Frauen schon längst sind :) Es wird dann vom Beginn des &quot;Schwabenalters&quot; gesprochen. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Aber dieses Alter von 40 Jahren wird auch juristisch sehr ernst genommen: Das Mindestalter für den Bundespräsidenten &lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Deutschlands ist im Grundgesetz auf vierzig Jahre festgelegt. Es ist damit rechtlich gesehen ein Alter, das eine gewisse Reife erwarten lässt.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Zahl &quot;40&quot; ist also überwiegend eine symbolische Zahl. Sie kann &quot;nominell&quot; in Ausnahmen richtig sein (siehe oben die DDR), oder einen Zeitraum beschreiben, der kürzer oder länger war.&amp;nbsp; So könnte es sein, dass in den Geschichtsbüchern des Jahres 2050 zu lesen ist, dass die Corona-Pandemie zu Beginn der 2020-er Jahre nach &quot;40 Monaten&quot; überstanden war, was nominell jedoch einen kürzere oder auch längeren bedeuten könnte. Hoffen wir auf die kürzere Variante. Eines aber ist klar: auch sie wird vorübergehen und etwas Neues wird beginnen!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Und der Ukraine-Krieg dauert nun schon 2 x 40 + 12 (92) Tage. Wird er 40 Wochen oder 40 Monate andauern - oder gar &quot;vierzig Jahre&quot;? Wir wissen es nicht. Nur eines ist bitter wahr: Für viele der von Wladimir Putin angegriffenen Ukrainer/innen, die sich tapfer zur Wehr setzen, gleicht dieser Verteidigungskampf einem &quot;Himmelfahrtskommando&quot;. Das ist eigentlich eine recht zynische Wortkombination - wenn man/frau an den Ursprung von &quot;Himmelfahrt&quot; denkt -&amp;nbsp; und auch eben gleich zynische Aktion, von der/die Teilnehmenden 80 zu 20 damit rechnen müssen, dass sie diese nicht überleben. Aber immer noch &quot;besser&quot; (was auch zynisch ist), als &quot;Selbstmordkommandos&quot;, die nur eines zum Ziel haben: Tod für alle = 100 zu null, ohne Chance auf Verteidigung.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Übrigens war auch für den historischen Jesus - der mit dem blutendem Haupt, weil Dornenkrone; nicht der &quot;holde Knabe mit lockigem (blonden arischen?) Haar&quot; - der &quot;Karfreitag&quot; ein echtes &quot;Himmelfahrtskommando&quot;, weil für ihn hundertpro überhaupt nicht sicher war, ob er das ganze überlebt (Auferstehung). Denn wenige Sekunden bevor sein Herz aufhörte zu schlagen, zitierte er laut im Gebet einen Psalm aus dem jüdischen Talmud (Altes Testament), der wie folgt beginnt: &quot;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?&quot; Die Evangelien überliefern an dieser Stelle nur diesen einen (Halb)satz. Der Psalm aber geht wie folgt weiter: &quot;ich heule; aber meine Hilfe ist ferne. Mein Gott, des Tages rufe ich, so antwortest du nicht.&quot; In der &quot;King James Bible&quot; heißt es:&amp;nbsp; &quot;O my God, I cry in the daytime, but thou hearest not.&quot; Wer unter den Theologen oder Frommen behauptet, für Jesus sei das alles gar nicht so schlimm gewesen, da er ja von seiner Auferstehung wusste, der irrt gewaltig. Er war ein Mensch, kein Halbgott (das hat die Kirche aus ihm gemacht)! Nichts war klar!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Von Gott und Freunden (!) verlassen! Neben den römischen Soldaten, einer Volksmenge von Schaulustigen und Trauernden, war am Schluss von zwölf (12) Jüngern nur noch einer übrig: Johannes. Judas hatte sich erhängt, Petrus hatte sein Freundschaft zu Jesus geleugnet und war mit den restlichen neun &quot;tapferen Männern&quot; geflohen. Aber Maria Magdalena, die Hure und Prostituierte, Abschaum der Gesellschaft, war da. Ebenso Maria, die eigene Mutter,&amp;nbsp; und auch die Mutter des Johannes und zwei weiter vertraute Frauen waren da. Und Frauen galten in der damaligen Gesellschaft nichts und null. Von wegen &quot;Männer&quot; (die hat Herbert Grönemeyer in seinem Lied leider vergessen ...)?&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Es hat sich schon damals gezeigt, dass Frauen das stärkere Geschlecht sind. Auch derzeit - wo im Osten die Himmelfahrtskommandos unterwegs sind - zeigt in unserem Land eine Frau dem Mann, &quot;wo der Hammer hängt&quot;. Die Leser und Leserinnen mögen meinetwegen anderer Meinung sein, aber für mich ist es unsäglich, dass der deutsche Bundeskanzler (ein Mann) lieber nach Afrika reist, anstatt in die Ukraine. Das spricht Bände ohne Ende!! Für ihn ist es meiner Meinung nach eh zu spät - Annalena Baerbock ist die bessere und wahre Kanzlerin.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Fortsetzung übernimmt das &quot;Leben&quot; ... &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: justify;&quot; class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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